Verlagsgeschichte

Der Verlag Homo Littera wurde im Dezember 2011 gegründet.

Hintergedanke war, einen Verlag in Österreich zu schaffen, der ausschließlich homosexuelle Literatur publiziert. Natürlich sollte hier der Bereich Transgender mit eingeschlossen werden. In Österreich gab es bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Verlagshaus, das sich ausschließlich der LGBT-Thematik widmete. Im Gegensatz zu Deutschland, hat Österreich hier noch Aufholbedarf. Somit entschied sich die Verlegerin, die selbst erfolgreiche Schriftstellerin in diesem Bereich ist, einen Buchverlag zu gründen, der das Thema Homosexualität und Transgender in den Mittelpunkt setzt und Österreich damit ein Stück vorwärtstreibt.

Nach monatelanger Recherchearbeit, Seminaren zum Thema Verlagsgründung und erfolgreiche Unternehmensführung sowie zahlreichen bürokratischen Hürden, wurde Österreichs erster Verlag für ausschließlich homosexuelle Literatur am 1. Dezember 2011 angemeldet.

Von Beginn an stand für uns fest, dass der Verlag Mitglied des Hauptverbandes des österreichisches Buchhandels werden sollte.

Nur kurze Zeit später war der Verlagsname gewählt: Homo Littera

Homo steht für den Begriff Homosexualität, der sich aus den beiden Wörtern "homo" - aus dem Griechischen ὁµό homo "gleich" - und "sexus" - aus dem Lateinischen sexus "Geschlecht" - abwandelt.

Littera kommt aus dem Lateinischen und hat mehrere Bedeutungen. Unter Littera, -ae versteht man unter anderem "Buchstabe, wissenschaftliche Studien, Dokumente, Urkunden, Berichte, Dekret, Schriftzüge, Handschrift, Schrift, Aufzeichnungen, Akten, Geschriebenes, Brief, Wissenschaften, Werke, Schriftdenkmäler, Alphabet, Literatur" etc.

Somit war eindeutig: Österreichs erster Verlag für ausschließlich schwule, lesbische und transsexuelle Literatur wurde auf den Namen HOMO Littera getauft.

Das Verlagsprogramm ist mannigfaltig. Wir verlegen Horror, Krimi, Fantasy, Thriller, Comics,... solange die Protagonisten homosexuell sind beziehungsweise aus dem Transgenderbereich kommen.

Übrigens: Homo Littera ist kein Druckkostenzuschussverlag. Der Autor trägt keine Kosten!